Lektion 4: Skat-Jargon


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Lektion 4: Skat-Jargon

Wenn Skatspieler von Hunden und Dörfern, von Schneidern oder Bilderbüchern sprechen, dann berichten sie nicht von der letzten Urlaubsreise mit der Familie, sondern von ihrem Spiel. Zu Skat haben sich eine eigene Sprache und sogar Skat-Weisheiten entwickelt. Schließlich ist es ein geselliges Spiel und dazu gehört – wenn man nicht gerade ein Turnier spielt – mit den Mitspielern ein wenig zu plaudern. Sei es, um dem Frust über ein schlechtes Blatt Ausdruck zu verleihen oder besondere Spielsituationen zu kommentieren.

Außenstehende verstehen zwar meist die Worte, aber nicht unbedingt die Bedeutung. Deshalb schauen wir in dieser Lektion einige der bekannteren Beispiele an. Es gibt natürlich deutlich mehr Redewendungen als wir in einer Lektion behandeln können.


Skat-Icon der Alte

Alte, der

Der Alte ist ein Kosename für den Kreuz-Buben beziehungsweise Eichel-Unter. Woher der Name sich ableitet, lässt sich heute nur noch vermuten. Es liegt aber nahe, dass dem Namen der Respekt vor dem Alter und seiner Autorität, also Seniorität zugrunde liegt. Schließlich ist der Alte der höchste Trumpf in Farbspiel und Grand.

Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang zur militärischen Hierarchie, was besonders beim deutschen Skat-Blatt deutlich wird: Wenn kein Offizier höheren Ranges anwesend ist, entscheidet beim Militär meist Seniorität, wer den Befehl gibt. Und im deutschen Blatt entsprechen den französischen Buben die Unter, welche Unteroffiziere darstellen. Nach dieser Deutung ist der Eichel-Unter der dienstälteste Unteroffizier, also der Alte, und dadurch den andern Untern überlegen.


Skat-Icon Bilderbuch

Bilderbuch

Ein Bilderbuch im Skat bezeichnet eine Gruppe von Bildkarten, also Buben, Damen und Königen. Diese werden auch Hofkarten genannt. Ein reines Bilderbuch auf der Hand ist schön anzusehen, jedoch kein Grund zur Freude. Denn ein Gewinnen mit einem solchen Blatt ist nahezu ausgeschlossen.

Wenn du beim Auszählen der Augen fünf Volle und ein Bilderbuch in deinen Stichen findest, dann hast du die Runde in aller Regel gewonnen, da allein fünf Volle mindestens 51 Augen bringen. Und mit einigen Bildern dazu kannst du gut über 60 Augen kommen.

Vorläufer des Bilderbuches zum Blättern, Anschauen und Aufbewahren im Bücherregal sind bereits im 16. Jahrhundert zu finden. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat sich die Form des Bilderbuches entwickelt, das wir auch heute kennen.

Da in dieser Zeit auch das Skatspiel entwickelt wurde, ist davon auszugehen, dass der Begriff des Bilderbuches bereits früh in das Vokabular des Spiels aufgenommen wurde.


Skat-Icon bunter Hund

Bunter Hund

Im Skat spricht man von einem Bunten Hund, wenn du zwei Buben und zwei Karten von jeder Farbe auf der Hand hältst. Diese Kombination eignet sich kaum für ein gelungenes Alleinspiel, beim Gegenspiel ist diese Kartenkombination allerdings ideal. Denn damit hast du vier Trümpfe im Blatt, wenn ein Farbspiel angesagt wird. Bei Spielen ohne Trumpffarbe besitzt du die Hälfte der Trümpfe.

Wieso ausgerechnet ein bunter Hund? Nun, zumindest der erste Teil ist schnell erklärt: Weil alle Farben und Trümpfe gleichmäßig vertreten sind, ist deine Hand so bunt, wie sie nur sein kann. Warum aber ausgerechnet der Hund als Bezeichnung gewählt wurde, ist unklar. Möglicherweise hat es mit der Lautmalerei zu tun und damit, dass der bunte Hund auch in anderem Zusammenhang ein geflügeltes Wort ist.

Andere schöne Bezeichnungen für den bunten Hund sind aus jedem Dorf ein Köter, Rollmops oder Wollkopf.


Skat-Icon Freund-Feind

Dem Feinde lang, dem Freunde kurz

Skat-Tricks und -Kniffe sind gern in Merksätzen verpackt. Und dieses Exemplar kann dir helfen zu entscheiden, mit welcher Karte du eine Runde eröffnen solltest, wenn du Vorhand bist, aber nicht allein spielst. Du bist also in der Gegenpartei und der Alleinspieler ist der sprichwörtliche Feind, während dein Mitspieler dein Freund ist.

Wenn der Alleinspieler die Mittelhand ist, dann solltest du eine lange Farbe anspielen, also eine Karte wählen, von der du noch möglichst viele gleichfarbige besitzt. Dann ist nämlich die Chance groß, dass dein Mitspieler auf der Farbe blank ist und somit frei auf die Antwort des Alleinspielers reagieren kann. Das heißt er kann buttern, wenn der Stich sicher an dich geht, und Luschen abwerfen, sollte er an den Feind gehen.

Wenn aber dein Mitspieler zu deiner Linken sitzt, solltest du diesem Spruch zufolge eine kurze Farbe anspielen. Dann stehen die Chancen besser, dass er eine gute Auswahl an Karten hat, mit denen er bedienen kann. So zwingst du ihn nicht aus Versehen dazu, dem Alleinspieler eine Volle zu schenken.

Natürlich geht diese Taktik nicht immer auf und neben der Anzahl der Karten einer Farbe ist auch zu beachten, welche Ränge du auf der Hand hast. Beispielsweise solltest du niemals mit einer Zehn eröffnen, wenn du nicht sicher sein kannst, dass du sie nicht an den Alleinspieler verlierst. Aber im Zweifelsfall schadet es nicht, diesen Spruch zu befolgen.

Eine Variante dieses Spruchs lautet übrigens: Lange Farbe kurzer Weg, kurze Farbe langer Weg.


Skat-Icon Fahne

Fahne

Eine Fahne im Skat hat auch beim Kneipenskat nichts mit einer Bierfahne zu tun. Vielmehr drückt sie aus, dass deine Hand von einer Farbe dominiert wird. Wenn du viele Karten, üblicherweise fünf, sechs oder sieben, von einer Farbe auf der Hand hast, dann ergeben die zusammen eine Fahne, Flöte, Fackel oder Latte.

Fahnen sind ideal für ein Farbspiel, vor allem, wenn du auch noch einige Buben dazu hast. Wenn du deine Fahne zu Trumpf erklärst, bleiben für deine Gegner kaum Trümpfe übrig. Auch für ein Grand oder Nullspiel kann eine Fahne von Vorteil sein. Eine Fahne kann aber auch ungünstig sein, wenn du sie nach und nach abwerfen musst, weil du die anderen Farben nicht mehr bedienen kannst.

Das auffallende Muster bei dieser Metapher ist, dass Fahne, Flöte, Fackel und Latte alles längliche Gegenstände sind – genauso wie die lange Reihe von Karten.


Skat-Icon Hosen runter

Hosen runter!

Die sprichwörtlichen Hosen herunterzulassen, steht dafür, sich die Blöße zu geben und unangenehme Wahrheiten offenzulegen. Meistens ist es peinlich und unangenehm, weil sich die betreffende Person angreifbar macht.

Wenn dich deine Mitspieler also auffordern, die Hosen herunterzulassen fordern sie dich salopp dazu auf, zu zeigen, was du hast und deine Hand zu entblößen, indem du deine Karten offen auf den Tisch legst.

Übericherweise geschieht das noch vorm Stechen beim Skat, nachdem du als Alleinspieler ein Ouvert-Spiel angesagt hast. Bei einem Null-Ouvert ist es besonders angebracht, weil du dann ein mickriges Blatt vorzeigen musst, das für jede andere Spielart absolut ungeeignet ist und für das man sich, nach Ansicht mancher Spieler, schämen sollte.

Es ist unklar, ob diese Redewendung zuerst in anderem Kontext verwendet wurde und dann den Einzug in den Skat-Jargon fand, oder ob sie erst mit der Verbreitung des Skatspiels populär wurde.


Skat-Icon Kaffeekränzchen

Kaffeekränzchen

Das Kaffeekränzchen ist eine althergebrachte Veranstaltung, bei der sozial ebenbürtige Damen zusammenkommen, um bei Klatsch, Tratsch und Kaffee die neuesten Ereignisse zu besprechen. Im Skat verwendest du den Begriff, wenn sich alle vier Damen in deinem Blatt versammelt haben. Ein Pendant für die Könige existiert unseres Wissens bislang nicht.

Der Begriff des Kaffeekränzchens fließt aus zwei Ursprüngen zusammen: Der erste Teil des Wortes wurde verwendet, da bei den Treffen des weiblichen deutschen Bürgertums, der Damen also, zumeist Kaffee als Getränk gereicht wurde. Und der Begriff des Kränzchens geht auf den Königskranz zurück, den die Gewinner des traditionellen Pfingstschießens erhielten, womit sie verpflichtet wurden, das nächste Fest auszurichten.

Wenn du beim Skat die vier Damen auf der Hand hast, ist dies nicht unbedingt ein Grund zur Freude, da die vier Damen im Spiel in der Regel kaum Bedeutung haben. Sie stechen nicht besonders stark und bringen jeweils nur drei Augen.


Skat-Icon Lusche

Lusche

Dieser Begriff findet sich im Kartenspiel, besonders häufig bei Stichspielen und damit auch beim Skat. Hier wird der Begriff hauptsächlich auf eine spezielle Gruppe von Karten angewandt, und zwar auf solche, die keinen Zählwert haben; also die Siebenen, die Achten und die Neunen.

Die Herkunft des Begriffes an sich, der heutzutage abwertend für schwache und regional auch für liederliche Personen genutzt wird, liegt im Dunkel der Geschichte. Eine Verwandtschaft mit dem mittelhochdeutschen Verb lôs, das unter anderem leichtfertig bedeutet, ist ebenso anzunehmen wie eine Verwandtschaft mit dem englischen Begriff loser, welcher mit Lusche oder Verlierer übersetzt werden kann. Zudem ist der Begriff der Lusche auch als Familienname im deutschsprachigen Raum geläufig.


Skat-Icon Omablatt

Omablatt

Ein Omablatt ist nicht nur bei Kartenspielen anzutreffen, welche ältere Damen bei ihren Kaffeekränzchen bestreiten. Auch junge Männer kann in der Kneipe ein Omablatt treffen. Im Skat wird der Begriff für eine derart günstige Kartenkombination verwendet, mit der eigentlich nur zu gewinnen ist. Die höchsten Spielwerte, allen voran ein Grand-Ouvert, sind nur mit einem Omablatt zu erreichen.

Wenn du ein Omablatt auf der Hand hast, ist dies allerdings nur ein Grund zur Freude, wenn du noch ein Anfänger bist. Für eingefleischte und besonders ehrgeizige Skatspieler hat dieser Begriff eine sehr negative Bedeutung. Denn der Sieg mit einem solchen Blatt ist nur ein schaler Sieg, weil er statt auf spielerischem und taktischem Können auf Glück basiert. Die Anerkennung eines erfolgreichen Solospieles mit einem Omablatt bleibt dir also verwehrt. Es ist wahrscheinlicher, dass du vor allem beim Kneipenskat Spott und Häme erntest.

Doch nun zum Hintergrund: Eine Theorie besagt, dass das Wort von Kartenspielen stammt, für die vier Personen Grundvoraussetzung, jedoch nur drei Spieler anwesend sind. In diesem Fall wird gewöhnlich die Oma kurzerhand zur Partie geladen. Ist diese nicht zu finden, wird das vierte Blatt einfach an eine imaginäre Oma ausgegeben. Bei jedem Stich wird, wenn diese dran ist, einfach die oberste Karte vom Stapel genommen.

Die zweite Theorie besagt, dass ein Omablatt aus einer so günstigen Kartenkombination besteht, dass auch eine Oma, welche geistig bereits nicht mehr ganz auf der Höhe ist und zudem die Regeln des Spiels nicht kennt, dennoch das Spiel für sich entscheiden kann.


Skat-Icon Ramsch

Ramsch

Ramsch ist ein althergebrachter Begriff, der umgangssprachlich verwendet wird, um Schund, Ausschuss- und Schleuderware zu bezeichnen. Auf der zweiten Bedeutungsebene wird er als Name für eine besondere Spielart der Kartenspiele Skat und Schafkopf verwendet. Der Ramsch gehört jedoch nicht zu den offiziellen Turnierregeln und wird hauptsächlich im Kneipenskat verwendet.

Ramsch wird in der Regel gespielt, wenn alle drei Spieler nur wertlose Blätter haben und daher nicht reizen wollen. Es gibt neben dem einfachen Ramsch noch die Spielvarianten Schieberamsch oder Augenramsch. In jedem Falle spielt ihr jeder gegen jeden. Es zählen nur die Buben als Trümpfe. Das Ziel des Spieles ist, entgegengesetzt zum normalen Spiel, so wenige Augen wie möglich zu sammeln. Denn wer die meisten Punkte hat, verliert den Ramsch.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit geht der Begriff Ramsch auf das mittelhochdeutsche Wort râm zurück, das Schmutz oder Abfall bedeutet. Eine weitere Verwandtschaft wird mit dem hebräischen Wort rama’ut vermutet, das ebenfalls Abfall bezeichnet.

Seit dem 18. Jahrhundert wird Ramsch in seiner heutigen Bedeutung verwendet. Neben der Substantivform sind auch die Verbformen ramschen oder verramschen gebräuchlich. Diese bezeichnen den Handel mit minderwertigen Waren aller Art. Ein Ramschladen ist ein Geschäft, welches diese Waren anbietet. Das Wort wird in all seinen Formen eher als negativer Begriff verwendet.


Skat-Icon Revulution

Revolution

Diesen Ausdruck findest du im Kneipenskat, allerdings nur in seltenen Fällen. Bei der Revolution darf der Alleinspieler ähnlich wie beim Null Ouvert keinen Stich machen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gegenspieler den Skat aufnehmen und die Handkarten tauschen dürfen. Die Gegenspieler stürzen den Alleinspieler also in einem revolutionären Akt. Gewertet wird eine erfolgreich abgewehrte Revolution im Skat mit 92 Punkten.

Der Begriff der Revolution geht auf das spätlateinische Wort revolutio zurück, was mit Umdrehung übersetzt werden kann. Gemeint war damit in der Astronomie die Rotation der Himmelskörper um ihre eigenen Achsen und Umlaufbahnen. Gebräuchlicher ist der Begriff der Revolution heute im Zusammenhang mit gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen.

Wann und wie der Begriff beim Skat auftauchte, ist nicht bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Revolution in dem Kartenspiel bereits früh Einzug gehalten hat – schließlich standen die Menschen um 1810, als Skat entwickelt wurde, noch stark unter dem Einfluss der Französischen Revolution. Zudem war die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem im intellektuellen Milieu, wo sich das Spiel zuerst schnell verbreitete, stark von revolutionären Ideen geprägt.


Skat-Icon Schneider

Schneider

Aus dem Schneider bist du beim Skat, wenn du mehr als 30 Augen und damit die Hälfte der zum Sieg notwendigen Punkte heimholst, und damit ein Viertel aller Punkte im Spiel. Denn die Gesamtzahl der Augen eines Blattes ist 120. Den Sieg erlangst du, indem du mindestens 61 Augen sammelst.

Der Schlüssel zum Verständnis der Bedeutung des Begriffes im Skat liegt in der Entstehungszeit des Skat-Spiels: Wenn man über finanzielle Sicherheit im Leben verfügte, war man damit „aus dem Schneider“. Die Redensart geht darauf zurück, dass das Schneiderhandwerk mit gewissen finanziellen Schwierigkeiten behaftet war. Auch die thüringischen und sächsischen Studenten kannten diese Redewendung.

Beim Bierspiel „Lustig, meine Sieben“ wurde beispielsweise dem Verlierer, der unter 30 Punkten blieb, eine Schere auf den Tisch gemalt. Er wurde als Schneider bezeichnet und musste zur Strafe die doppelte Menge Bier trinken. Die Studenten, bei denen sich das Skatspiel zuerst rasant verbreitete, übertrugen die Redewendung wahrscheinlich von dem Trinkspiel auf das neue Kartenspiel.


Skat-Icon Spaltarsch

Spaltarsch

Obszöne Begriffe sind nichts Seltenes bei einem Spiel, das gern vom Trunk begleitet wird. Das betrifft auch den Spaltarsch, einen Begriff aus dem Kneipenskat.

Wie bekannt, zählt ein Skatblatt insgesamt 120 Augen. Und bei einer geraden Zahl von Augen ist es natürlich, dass es auch zu einem Gleichstand kommen kann, also beide Parteien nach dem Stechen 60 Augen aufweisen. Landen gleich viele Augen zu beiden Seiten, spricht man vom Spaltarsch – ein wenig vornehmer auch vom Spalthintern. Weil es kein Unentschieden geben darf, geht diese Runde an die Gegenpartei. Vorausgesetzt, dass weder Schneider noch Schwarz angesagt wurde, braucht der Alleinspieler folglich 61 Augen zum Sieg.


Skat-Icon Zange

In die Zange nehmen

Auf dem Weg in die Zange befindest du dich als Alleinspieler, wenn du in der Zugfolge zwischen den Spielern der Gegenpartei sitzt. Wenn der Spieler zu deiner Rechten aufspielt und dir keine Gelegenheit gibt, selbst zum Zug zu kommen, bist du in der Zange angekommen.

Diese Position ist besonders riskant, weil der zweite Gegenspieler die Möglichkeit hat, auf das zu reagieren, was du spielst. Im schlimmsten Falle ist die Gegenpartei in der Lage, das gesamte Spiel zu dominieren und alle Stiche für sich zu entscheiden. Du kannst im Grunde nichts unternehmen, um dies zu verhindern; das Spiel ist für dich in der Regel nach wenigen Stichen verloren.

Um zu verhindern, in diese Lage zu kommen, solltest du als Alleinspieler vermeiden, zu Beginn des Spieles in die Position der Mittelhand zu kommen. Denn dies ist die Position, in der dich deine beiden Gegner spielend leicht in die Zange nehmen können. Startest du als Mittelhand, solltest du also, so schnell es geht, einen Stich holen.

Die Redewendung „jemanden in die Zange nehmen“ hat schon früh Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden und wird nicht nur beim Skat verwendet. Auch das Militär kennt das Zangenmanöver. Gemeint ist in allen Fällen ein Angriff von zwei Seiten, der sich wie eine Zange um den Verteidiger schließt, doppelten Druck ausübt, ihn an Ort und Stelle festhält und ihm wenig Raum zum Manövrieren lässt – sei es nun sprichwörtlich oder wortwörtlich. So oder so eine überaus unangenehme Position.


Damit sind wir für diese Lektion am Ende angelangt. Wir hoffen, dass dir die Skat-Begriffe und Skat-Weisheiten nun etwas klarer sind und Spaß gemacht haben. Wenn du mehr über das Skat-Spielen lernen willst, klick dich weiter zu unserer Anleitung oder zu unserer Lektions-Liste mit Details und Skat-Tipps.